Worin unterscheidet sich das Protokoll von der Return-to-Sport-Testung?
Die Return-to-Sport-Testung beantwortet eine Frage: Bin ich nach einer Verletzung wieder bereit für meinen Sport? Das Athletik-Protokoll ist breiter angelegt: Es richtet sich an Sportler ohne akute Verletzung, analysiert Bewegung, Kraft und Symmetrie – und mündet in zwei begleiteten Einheiten plus einem 8-Wochen-Programm.
Brauche ich ein Rezept?
Nein. Das Athletik-Protokoll ist eine Trainings- und Präventionsleistung und ohne Rezept buchbar. Zeigt die Analyse behandlungsbedürftige Beschwerden, besprechen wir das offen – die Behandlung läuft dann über ein ärztliches Rezept in unserer Sportphysiotherapie.
Übernimmt meine Versicherung etwas?
Nein. Trainings- und Präventionsleistungen werden von Kranken- und Zusatzversicherungen grundsätzlich nicht erstattet. Dafür sind Sie bei Preis und Umfang komplett frei – ohne Rezept, ohne Budgetgrenzen.
Ich bin Hobbysportler – ist das nicht übertrieben?
Nein. Die Methodik ist dieselbe wie im Leistungssport, nur die Ziele setzen Sie. Ob Halbmarathon, Kreisliga oder Skisaison: Ein strukturierter Blick auf Kraft, Symmetrie und Bewegungsqualität kann helfen, gezielter zu trainieren – gerade, wenn die Trainingszeit begrenzt ist.
Kann ein Screening Verletzungen verhindern?
Ehrlich: sicher verhindern kann das kein Test der Welt. Ein Screening kann Risikofaktoren wie Kraftdefizite und Asymmetrien sichtbar machen, an denen sich gezielt arbeiten lässt. Was die Studienlage zu Screening und Verletzungsprävention hergibt, haben wir im Ratgeber Verletzungsprävention: Was Screening leisten kann aufbereitet. Wer das verspricht, verspricht zu viel – und genau deshalb tun wir es nicht.